Team Gartendesign Bonnet/ September 1, 2017/ Tipps/ 0Kommentare

Ob an der Hauswand, im Rasen oder eben im Blumenbeet: Moos macht sich fast überall breit.
Eigentlich finden man Moos in erster Linie auf Gehwegen, im Rasen oder auf Hauswänden. Doch in schattigen Bereichen kann er sich durchaus auch in den Beeten zeigen. Moos braucht nämlich lediglich einen feuchten Untergrund zum Gedeihen und wenn eben nicht genügend Sonne an eine Stelle gelangt, dann hat es dort leichtes Spiel. Sehr zum Ärgernis vieler Gärtner, denn schön sieht es in den Blumenbeeten nun wirklich nicht aus.

Hier nun vier effektive Tipps zur Bekämpfung von Moos:

1. Hochbeete anlegen

Vorbeugen ist immer noch die beste Lösung, denn es ist nicht ganz einfach, dem Moos auf Dauer Herr zu werden. Es wird sich leider immer wieder neu bilden. Bei Beeten haben Sie höchstens die Möglichkeit auf Hochbeete umzusteigen.

2. Drainage einbauen

Wenn der Untergrund grundsätzlich sehr nass ist, vielleicht auch weil er viel zu dicht und schwer ist, dann kann aber auch der Einbau eine Drainage für Abhilfe sorgen.

3. Regelmäßige Bodenauflockerung

Wenn Sie regelmäßig den Boden auflockern, dann kann er besser trocknen. Das wiederum schafft für Moos schlechte Bedingungen, da er ja viel Feuchtigkeit zum Gedeihen benötigt. Nehmen Sie also ab und zu eine Hacke oder einen Grubber zur Hand und lockern Sie Ihre Beete auf.

4. Gartenerde mir Zusätzen anreichern

Moos mag keinen Boden, der reich an Nährstoffen ist. Deshalb sollten Sie ab und zu Dünger ausbringen. Auch das Kalken des Bodens kann hilfreich sein, allerdings dürfen Sie hier nicht übertreiben, da Kalk einigen Pflanzen nicht gut bekommt. Sie können den Boden auch durch die Zugabe von Gesteinsmehl und/oder Sand verbessern.

Aber Achtung: Setzen Sie niemals Eisen-Sulfat ein!

Eines ist sicher: Eisen-Sulfat hilft bei der Bekämpfung von Moos in Beeten sehr gut. Nach dem Aufbringen verfärbt sich das Moos nach und nach braun und geht ein. Anschließend lässt es sich gut entfernen. Zwar hört sich Eisen im ersten Moment richtig gesund an, doch es kann unter Umständen für Tiere und Menschen giftig sein. Deshalb ist im Garten bei der Verwendung höchste Vorsicht geboten. Das Einatmen und der Kontakt mit der Haut kann zu starken Reizungen führen, sodass man beim Ausbringen eigentlich sogar Schutzkleidung und eine Maske tragen müsste. Es gibt im Handel zwar spezielle Mittel zur Beseitigung von Moos, doch Sie können davon ausgehen, dass in den meisten Mitteln auch dieses Eisen-Sulfat enthalten ist. Selbst mit einem Eisendünger werden Sie das Moos im Garten nicht langfristig los, denn die Sporen verteilen sich immer wieder erneut. Auf solche chemischen Mittel zur Moosbekämpfung können bzw. sollten Sie also lieber verzichten.

Ihnen wächst das Moos über den Kopf? Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gern über die verschiedenen Möglichkeiten, um dem Moos Herr zu werden.

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Ihr Team von Gartendesign Bonnet

 

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